18.03.2013 | Akademie

Erster Einsatz der DRF Luftrettung vor 40 Jahren: 700.000 Einsätze für Menschenleben

Ein schwerkranker Herzpatient, ein viel zu früh geborenes Kind oder ein Patiententransport mit künstlicher Lunge – diesen Herausforderungen stellen sich die Besatzungen der DRF Luftrettung seit exakt 40 Jahren: Am 19. März 1973 wurde erstmals ein Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung zu einem Notfall alarmiert.
Eine Amerikanerin hatte bei einem Verkehrsunfall nahe Böblingen so schwere Verletzungen erlitten, dass jede Minute zählte. Die Besatzung des heutigen „Christoph 41“ startete damals vom Verkehrsflughafen Stuttgart mit einem Hubschrauber des Typs Alouette III. Innerhalb weniger Minuten traf sie zur medizinischen Versorgung am Unfallort ein.
„Seit die DRF Luftrettung vor vier Jahrzehnten zu ihrem ersten Rettungseinsatz startete, sind ihre rot-weißen Hubschrauber zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Luftrettung in Deutschland geworden“, erklärt Vorstand Dr. Hans Jörg Eyrich. „Unser erster Hubschrauber war in den Anfangsjahren u.a. in Ruit, Böblingen, Ludwigsburg und Marbach stationiert, bevor er bzw. seine moderneren Nachfolger 1986 schließlich dauerhaft in Leonberg eine Heimat fanden“, fügt er hinzu.
Inzwischen setzt die DRF Luftrettung an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Stationen sogar rund um die Uhr. Ambulanzflugzeuge werden für die weltweite Rückholung von Patienten eingesetzt. Bisher leisten die Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten der DRF Luftrettung rund 700.000 Einsätze.
 
Im Juni wird das 40-jährige Einsatzjubiläum der DRF Luftrettung mit einem offiziellen Festakt im neuen Operation Center am Flughafen Karlsruhe/ Baden-Baden gewürdigt.